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In unserem Blog informieren wir über Aktivitäten, Veranstaltungen und Neuheiten.
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Circuit International des Remparts d´Angouleme 2014
Auf den Spuren von Juan Manuel Fangio und Michel Vaillant
 
Le Retour au Circuit des Remparts d`Angoulême
Angoulême ist eine jene Städte im Südwesten Frankreichs an denen der frankophile Reisende nicht vorbeikommt. Ob Geschichte, Kultur, Lebensart oder Landschaft, das Perigord bietet alles was das Herz begehrt.

Charme und Atmosphäre hatten uns bereits 2009 so beindruckt, dass wir schnell unsere bittere Erfahrung überwunden hatten (siehe Blog-Beitrag vom August 2014). Wir waren fest entschlossen an den Ort des Geschehens zurückzukehren. Und wer im Rennkalender für seinen automobilen Rennklassiker nach einer Veranstaltung mit unverwechselbarem Charakter sucht, wird feststellen, es gibt es nur wenig Alternativen.

In den Strassen von Angoulême wurden wir sehr schnell an unsere Jugend erinnert. Angoulême gilt als die heimliche Hauptstadt des Comic Strips: seit 1974 wird hier das Internationale Comics Festival veranstaltet und Wandmalerieien mit Comics Helden sind in der Stadt allgegenwärtig. Rennfahrer war als Kind unser Traumberuf und wir konnten es kaum erwarten bis endlich wieder eine neue Geschichte unseres Comic Rennhelden Michel Vaillant erschien.
Im Jahr 1939 wurde zum ersten Mal in Angoulême ein Autorennen ausgetragen. Jean-Pierre Wilmille und Maurice Trintignant sorgten dafür das mehrere zehntausend Zuschauer die Strassen an jenem warmen Tag säumten; eine leichte Brise lies die Fahnen im Wind wehen und sorgte für eine willkommene Erfrischung. Rennfahrer in ihren leichten Rennoveralls mit Lederkappen rasten durch die Häuserschluchten dieses einmaligen Stadtkurses. Zuschauer mit Anzug und Krawatte und elegant gekleidete Frauen auf den errichteten Tribünen, direkt an der Strecke hinter Strohballen oder auf den Naturhängen komplettierten das Schauspiel der besonderen Art.

Es sollte zunächst bei diesem einen Rennen bleiben, den schon bald wurde man von der Realität eingeholt, als die Politik die Welt in ein weiteren grausamen Krieg stürzte. Erst 1947 gab es eine zweite Auflage. Diesmal mit den bekannten Landeshelden Amédée Gordini und René Bonnet. Danach folgten drei weitere Veranstaltungen in den Jahren 1949 bis 1951. Besonders das Auftreten der Scuderia Ferrari und der Sieg Juan-Manuel Fangios auf Maserati fand in den Geschichtsbüchern Erwähnung. 1955 fand das sechste und letzte Rennen in Angoulême statt.

Immer and der Wand entlang

Soviel zur Geschichte, nun zur Gegenwart. Doch was hat sich geändert zu 1939? Eigentlich nicht viel. Der Kurs duch die Stadt ist der gleiche, die Kathedrale tront seit hunderten Jahren über der Stadt und bildet zusammmen mit den alten Stadtmauern eine herrliche Kulisse. Tatsächlich geben diese Stadtmauern dem Kurs seinen Namen: Circuit des Remparts bedeutet soviel wie Rennen zwischen den Mauern. Auch bei den Häuser im Stadtkern und entlang der Strecke scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Türen, Fensterläden, Eisengitter, und Hausputz stehen in der Patina vielen Veteranenfahrzeugen in nichts nach. Die Tribüne direkt neben der Kathedrale bietet weiterhin einen tollen Blick auf die letzte Kurve vor Start und Ziel und die lange Gerade.

Lediglich die Zuschauer sind heute viel bunter und lockerer gekleidet, das Gelände ist von Zäunen eingeschlossen und Strohballen sind aus Sicherheitsgründen stabilen Leitplanken gewichen, die zur Veranstaltung an und wieder abgebaut werden. Sicherlich ein unschöner Kontrast zur sonst malerisch historischen Kulisse, aber ohne diese Massnahmen hätte der Stadtkurs sicher keine Freigabe erhalten.
Concours für Mensch und Maschine
Wir reisen frühzeitig an. Um schnell Abstand vom grauen Alltag zu gewinnen und uns auf das bevorstehende Ereignis einzustimmen, quartieren wir uns in einem nahegelegenen Château ein und geniessen die französische Lebensart. Unsere Alpine 1800 Gruppe 4, ex-Werkswagen des Rallye-Weltmeisterschaftsjahres 1973, ist bestens vorbereitet und wird am Sonntag in einem Sonderlauf für Alpine teilnehmen. Die Klasse ist nach Jean-Pierre Nicolas benannt und deutet daraufhin, dass nur ehemalige Rennwagen der französischen Rennfahrerlegende zugelassen sind.
Überhaupt stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Alpine. Die Marken-Enthusiasten Patrick Fourestié und Jean-Luc Fournier hatten mit Unterstützung von Renault eine beeindruckende Alpine-Präsenz organisiert.
Am Freitag wird ein Spektrum der Alpine Modell Palette am Concours d’Elegance teilnehmen, an der Markthalle unweit der Strecke wird eine Sonderausstellung für Alpine auch seltene Rennboliden die Besucher in ihren Bann ziehen, und die Rennteilnehmer dürfen ihre Alpine Berlinetten im Innenhof des Hotel de Ville stationnieren.
Freitag abend steht ganz im Zeichen des Concours d’Elegance auf dem Platz Champs de Mars. Jeder Teilnehmer hat die Gelegenheit sein Fahrzeug der Jury zu präsentieren. Noch während der Aufstellung auf dem Platz bekommen wir hohen Besuch von Bernard Ollivier. Höchspersönlich begutachtet der Alpine-Chef alle Details der perfekt restaurierten Berlinette und lässt sich Besonderheiten erläutern.
Als unsere Alpine 1800 an der Reihe ist, bieten wir den zahlreich erschienenen Zuschauern ein kleines Rallye Spektakel. In zeitgenössischer Rallyekleidung improvisieren wir auf der Bühne im Rampenlicht eine Kontrollpunkt Szene, springen aus dem Fahrzeug, prüfen unter anderem Scheinwerfer und Motor, bevor es ganz schnell wieder auf die Piste geht. Jean-Luc Therier, ex-Pilot dieser Werks Alpine, wäre sicher stolz auf uns gewesen. Aber auch dem Publikum und der sachkundigen Jury gefällt unser Auftreten. Die Berlinette gewinnt die Klasse mit einem Sonderpreis. Auch die anderen Teilnehmer glänzen nicht nur mit tollen Fahrzeugen, sondern auch mit zeitgenössichen Kostümen. Ein gelungener Start ins Wochenende.



Aus Spass wird Ernst

Wir hatten ausreichend Gelegenheit die Umgebung zu erkunden. Ein Nachmittag am Atlantik, ein Besuch in Cognac oder eine Weinprobe auf dem Château Tiregand der Familie Saint-Exupéry im Bergerac, doch galt es am Renn-Sonntag voll konzentriert zur Sache zu gehen. Am Vormittag entschieden die Trainingsläufe die Startaufstellung für das Rennen, das am Nachmittag anstand.
Mittlerweile fühlten wir uns im Innenhof des Hotel de Ville in der Alpine Familie sehr heimisch und schlossen neue Freundschaften. Doch beim Begutachten der Konkurrenz wurde uns schnell klar, dass im Vergleich zu unserem ersten Auftreten das technische Niveau dramatisch angehoben wurde. Während wir vor fünf Jahren mit unserer 1300 S für Furore sorgten, waren diesmal festentschlossene Gentlemen Racer mit richtig aufgebohrtem Material vor Ort!
Allen voran Alain Serpaggi, ehemaliger Alpine-Werksrennfahrer, mit der originalen Renn-Alpine aus der Renault Collection mit 16 Ventil Gordini-Motor! Hier wird scharf geschossen. Doch wir sind bereit: Wie Lucky Luke satteln wir Jolly Jumper für den Ritt durch die Häuserschluchten mit dem guten Vorsatz den Kopf einzuziehen, wenn es brenzlig wird.
Die Strecke ist gerade mal knappe eineinhalb Kilometer lang und geht rauf und runter, rechts und links und mit all den Rennkollegen um sich herum kann es ganz schön eng werden. Besonders die Haarnadelkurve um den Kastanienbaum ist kritisch; hier bremst man am Ende der langen Gegengeraden das Rennfahrzeug brutal herunter, um dann wieder auf dem Weg nach oben zur Kathedrale zu beschleunigen.


Am Vorstart zum Trainingslauf reihen wir uns hinter Alain Serpaggi und Gérard Besson ein, so haben wir die beiden Favoriten im Visier. Doch ungewollt finden wir uns als Letzter in der Reihe wieder, und dies bedeutet für uns einen unerwarteten Nachteil.

Das Feld kommt bereits aus der ersten Runde zurück. Erst recht spät tut sich eine Lücke auf und wir werden auf die Strecke gelassen. Als wir endlich den Rhythmus finden, ist die Sitzung und damit auch die Gelegenheit eine gute Startposition für das Rennen zu erkämpfen, schon vorbei. Das Training wird sofort abgebrochen als unser Freund Jean-Marie Bracq mit seiner zwei-Liter motorisierten A110 in der Carnot, der Linkskurve nach der Startgeraden, ungebremst in die Leitplanke einschlägt. Helfer bergen Jean-Marie aus den Trümmern und bringen ihn mit schwersten Verletzungen in kritischem Zustand in das Krankenhaus. Dieser fürchterliche Unfall lässt uns alle sehr nachdenklich werden und zeigt unmissverständlich auf, dass ein solcher Stadtkurs und historischer Motorsport im allgemeinen ein hohes Risiko bergen.


Als wir uns am Nachmittag zur Startaufstellung begeben, tummeln sich mittlerweile rund 30.000 Besucher rund um den Circuit in der Stadtmitte. Wir gehen selbstbewusst an den Start, die Alpine läuft phantastisch, absolut problemlos. Der Plan ist, durch einen Blitzstart verlorenes Terrain sofort gutzumachen, um so eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des Rennens zu schaffen.
Wie gebannt starren wir auf den Starter, die Trikolore nach unten gesenkt in der Hand, wird er in wenigen Augenblicken den Start freigeben. Ploetzlich und dann doch sehr überraschend, reisst der Starter die Fahne nach oben und die Alpine Meute wird auf die Reise geschickt.
Immer and der Wand entlang

Tatsächlich erwischen wir einen sehr guten Start, machen zwei Plätze gut, reihen uns auf Rang sechs ein und versuchen zunächst diese Position zu verteidigen. Von pole position gestartet, enteilt Alain Serpaggi unangefochten einem Start-Ziel Finish entgegen. Wir dagegen sind von dem Tempo, das unsere französischen Freunde vorlegen ziemlich beeindruckt. Das hatten wir so nicht erwartet.

Unser Puls stabilisiert sich und das Gefühl, dass unsere Alpine vermitelt, ermutigt uns nun zu forscherer Gangart. Wir machen auf Christian Chambord Boden gut und es gelingt uns, die wunderschöne Werks-Alpine 1800 am tiefsten Punkt der Strecke zu passieren. Schon bald realisieren wir, dass die aufgezogenen Michelin TB15 heute nicht die beste Wahl sind. Die weiche Gummimischung beginnt auf aufgrund der hohen Aussentemperaturen auf der Hinterachse zu schmieren und wir haben nun grosse Mühe in den engen Kehren von Angoulême unsere Berlinette auf Kurs zu halten. Am Ausgang der Kurve auf die Zielgerade touchieren wir gar mit dem linken Kotflügel die Streckenbegrenzung. Nur mit viel Glück verhindern wir grösseren Schaden, den ein Einschlag in die im Boden verankerten Stahlträger verursacht hätte.

Nach dieser Schrecksekunde machen wir uns auf die Jagd nach Michel Mondy. Rundenlang kleben wir förmlich an der Stoßstange seiner Alpine 1800 BIS. Mehrfach machen wir den Versuch ihn auszubremsen, doch unsere Berlinetten erweisen sich als ebenbürtig und die Zielgerade als zu kurz. Wir bleiben auf Tuchfühlung und warten auf unsere Gelegenheit, als plötzlich am Ende der Zielgerade beim Anbremsen der Carnot die Differntialsperre uns in eine heikle Situation versetzt. Die Räder der Hinterachse blockieren und unsere Berlinette dreht sich um die eigen Achse! Mit Mühe können wir einen Einschlag in die gerade erst gerichteten Leitplanken verhindern. Kaum wieder in Fahrtrichtung, nehmen wir das Rennen ohne Platzverlust wieder auf. Michel Mondy ist jedoch weit enteilt und wir beschränken uns darauf, die Verfolger Christian Chambord und Phillipe Tollemer auf Distanz zu halten.

Mit ein bisschen Glück und einem besseren Startplatz hätte es sicher für das Podium und die Siegerehrung gereicht, so enden wir auf dem fünften Rang und sind am Ende dieses aufregenden Rennens doch heilfroh, unsere Berlinette (fast) unbeschadet ins Ziel gebracht zu haben.

Mit Wehmut nehmen wir in der Nacht Abschied und begeben uns auf die Rückreise. Wir blicken auf eine ereignisreiche Woche zurück. Eine Woche so intensiv erlebt wie damals tief versunken im neuesten Abenteuer von Michel Vaillant.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Angoulême und wünschen Jean-Marie alles Gute und baldige Genesung!



(Text & Illustrationen: Jörg D. Brosowski)



© HD Fotos: Phillipe B., Kevin Goudin, François Baudin.

Weitere Informationen: http://www.circuit-des-remparts.com/
 
THE CHICANE
A CELEBRATION OF CLASSIC MOTORSPORT

Bereits im März 2014 würdigten die Redakteure von "THE CHICANE" die Webseite von alpineLAB mit einem informativen Blogbeitrag:

Car restoration is dirty business, and you feel that grime intimately: There will be chunks of rust stuck between your neck and your collar. There will be endless layers of paint slowly being sanded away. Twisted pieces of steel will be stuck in the soles of your boots from every stupid broken-off bolt you’ll have to drill out. I can understand why restoration shops would rather wait until the car is finished, polished, and with the proper beginnings of a sunset behind her before they get out the camera. What ends up happening, though, is that restorers web sites all tend to look the same: beauty shots of the finished car. There is rarely even a single photo of the car before restoration began.

Germany’s AlpineLAB shows us the kind of beautiful documentation that can happen when a truly passionate restoration workshop has someone on staff that knows a thing or two about curating a web site. Of course, there are miraculously beautiful photos of the finished product worthy of any of the glossies on the newsstand. But the commitment to documenting the restoration and the race history of their Alpine 110 projects is so very refreshing. What I appreciate most, however, is their opening the archives to show us the specific period articles and photography of these cars’ race history. People spend a lot of time establishing a car’s provenance, it’s very appreciated to see those archives opened up for all of us and not just prospective buyers.

The Alpine 110 was an astoundingly capable little machine. I’ve read it described as a car that you wore rather than drove. That kind of machine deserves the treatment that AlpineLAB has given it. I imagine that as more and more restorers enter the community having grown up on the web, the more of this kind of wonderful storytelling we’ll see brought to the world. Clear your afternoon and click over to their site for more of their build stories. These images are but a taste.
 

Weitere Informationen: http://thechicaneblog.com/2014/03/31/the-art-of-the-restoration-story/
PERIGORD MOULAGES
ALPINE-Karosseriearbeiten vom Feinsten

Ob für die Restaurierung einer A110, oder lediglich zur Reparatur eines Unfallschadens - ohne entsprechende Karosserieteile kann beides nur schwerlich erfolgreich durchgeführt werden.

An Anbietern von Karosserieteilen aller Art oder gar ganzen Karosserien für die Alpine A110 mangelt es nicht. Einige professionelle Anbieter, als auch private Anbieter bedienen die Nachfrage nach Polyesterteilen hierzulande sowie auch im Mutterland der Berlinette. Selbst online im world wide web ist es möglich, allerlei Polyesterteile zu ordern.
Jedoch, es ist Vorsicht beim Kauf dieser Teile angebracht, möchte man nach dem Erhalt nicht sein "alpine-blaues" Wunder erleben.
Imense Qualitätsunterschiede tun sich auf, wenn man die einzelne Anbieter vergleicht. In der Vergangenheit durften wir hierzu hinlänglich Erfahrungen sammeln, auf welche wir besser verzichtet hätten. Um so schöner für uns, nun einen Betrieb vorstellen zu können, welcher hält, was andere versprechen.

Über jeden Zweifel erhaben präsentieren sich die Arbeiten von Dominique Frossard, Inhaber der Firma PERIGORD MOULAGES. Im Spätsommer diesen Jahres besuchten wir seine Produktionsstätte im malerisch und wunderschön gelegenen Trémolat in Frankreich.
 
HERZLICH WILLKOMMEN
Dominique Frossard gewährte uns einen freundschaftlichen Empfang, nahm sich viel Zeit und führte uns durch seine Werkstatt (Dominique Frossard, Jürgen Clauss, Jörg Brosowski).
"LAMINATOR" & PERFEKTIONIST
Erst kürzlich erwarb Dominique die Originalform der A110, aus welcher die Berlinetten der 1. Serie bis 1967 hergestellt wurden. In 1968 wurde diese Form vom ALPINE-Werk nach Spanien verkauft, wo in Lizenz die sogenannten FASA Alpine`s gefertigt wurden. Nach Auslauf der Produktion in Spanien fand die Originalorm Ihren Weg zurück nach Frankreich.

In Kürze wird also Dominique auch Karosserieteile oder ganze Karossen in erstklassiger Qualität für die Fahrzeuge der 1. Serie herstellen und liefern können. Interessenten wenden sich bei Bedarf an alpineLAB.
FORM - 1. SERIE
Mit dieser Form startete Jean Rèdèlè die Produktion der Alpine A110 Anfang der sechziger Jahre. Alle Berlinetten welche bis zum Baujahr 1967 entstanden, wurden aus dieser Form produziert.
HISTORISCHES ERBE
Auch wenn dieses Foto auf den ersten Blick nicht den Anschein erweckt, die Form befindet sich in Anbetracht der Tatsache der in Frankreich und Spanien produzierten Stückzahlen in erstaunlich gutem Zustand. Ein für die Reparatur der Form notwendiges, aber sehr spezielles Reparaturharz konnten wir für Dominique in USA besorgen - der Händler wollte partout nicht nach Frankreich liefern.
"STAHLWERK"
Für die Reparatur oder Neufertigung eines authetischen A110 Chassis, verfügt Dominique über eine professionelle Rahmenlehre, welche die notwendige Geometrie und Genauigkeit gewährleistet. Auch der Umgang mit Stahl ist für Dominique selbstverständlich und wird fachmännisch korrekt umgesetzt - nichts wird dem Zufall überlassen.
QUALITÄT & ORIGINALITÄT
Insbesondere die ehemaligen Wettbewerbswagen wurden in den 70ern auf den Rallyepisten hart rangenommen. Meist überdauerte von der original Fiberglas Karosserie nur noch wenig in die Neuzeit, welches für eine anspruchsvolle Restauration brauchbar wäre. In Frankreich stellt es eine gängige Praxis dar, die bis zur Unbrauchbarkeit geschundene Karosserie durch eine Neue zu ersetzen.
DETAILS machen den UNTERSCHIED
Die von uns georderte Karosserie zur Wiederherstellung der 2005HS76 präsentierte sich mit allen fahrzeugtypischen Eigenschaften in fabelhafter Qualität. Es ist nicht notwendig mit Dominique über Baujahr bedingte Details dieser Fahrzeuge zu diskutieren. Dominique selbst legt allergrößten Wert auf Originalität und Authenitizität seiner Arbeiten und kennt sich mit allen Baujahr bedingten Details ehemaliger Wettbewerbsfahrzeuge bestens aus.
"SETZKASTEN"
Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie, wo, an welcher Position und mit welchem Abstand der ALPINE-Schriftzug damals in der Serienfertigung an der Front befestigt wurde, findet bei Dominique die Antwort.
GEHEIMNISVOLLE BOHRSCHABLONE
Es hat sie also doch gegeben - eine Bohrschablone zum korrekten Bohren der Befestigungslöcher, um eine immergleiche und korrekte Position des Schriftzuges an der Front der A110 zu gewährleisten. Dominique ist im Besitz der Originalschablone.
PERIGORD MOULAGES - SERVICE COURSES
Die Werkstatt von Dominique gleicht ein wenig der von Alpine-Renault "Service Courses" in den siebziger Jahren.
AUFTRAG AUSGEFÜHRT
Besitzer ehemaliger Wettbewerbswagen oder Werksalpines wissen die Dienste von Dominique Frossard zu schätzen. Sie können sich auf eine detailgetreue und fachmännische Wiederherstellung Ihrer Berlinette verlassen.
QUALITITÄT SICHTBAR
Ein weiteres eindrucksvolles Beispiel einer von PERIGORD MOULAGES wiederhergestellten Berlinette. Eine begehrte und wunderschöne A110 1600S Gr. IV aus dem legendären ASEPTOGYL RACING TEAM. Für Kunden von PERIGORD MOULAGES werden durch die Arbeit von Dominique Träume wahr.
VERPFLICHTUNG ZUR ORIGINALITÄT
Bei der Restauration eines Oldtimers aus dem Premium Segment hat die Verpflichtung zur Originalität stets oberste Priorität. In Alpine-Kreisen wurde diese Verpflichtung in der Vergangenheit meist nicht allzu ernst genommen. Schön zu sehen, dass zunehmend mehr Personen dieser Verpflichtung Rechnung tragen und der Alpine A110 ihr wahres Gesicht zurück geben.
KEEP UP THE GOOD WORK!
Vielen Dank Dominique für die interessanten und informativen Stunden in Deiner Werkstatt - es hat großen Spaß gemacht!

Au revoir et à bientôt

Jürgen & Jörg